Agil wie ein Startup: Ziehe um in das Cloud Office!

Von | 08/06/2020 | Blog, Change Management, Digitale Transformation | 0 Kommentare

Hast du den digitalen Hindernislauf satt? Formuliere jetzt deine cloud-first Strategie und verwende in Zukunft konsequent Webanwendungen.

GASTAUTOR: Benno Stössel

Benno Stössel ist Business Engineer im Teilzeitpensum. Nebenbei berät er uns und andere in Auswahl und Einführung von Software.

Herkömmliche Geschäftsanwendungen machen Halt an der Unternehmensgrenze oder an einer Schnittstelle. Somit hat uns die Software bis jetzt die Grenzen gesetzt und zahlreiche Sachzwänge auferlegt.  Im Gegensatz dazu kennen Webapplikationen, auch genannt  “Web-Apps”, diese Hürde nicht. Der Anwendungsfall und das kluge Berechtigungskonzept bestimmen hier die Systemgrenze. Die alten Blockaden können wir nun niederreissen und gönnen damit dem Business Case mehr Bewegungsfreiheit.

Software as a Service

Es ist unterdessen ein bewährtes Konzept, Software über das Internet als Service zu beziehen. Diese wird im Webbrowser als “Web-client” dargereicht. Ob für Supportprozess, Kernprozess oder als schlichtes Werkzeug: Es gibt für jeden Zweck und jede Komplexität eine Webanwendung am Markt. Software as a Service (SaaS) wird in Computerzeitschriften denn auch  seit einem Jahrzehnt angepriesen und erklärt. Die Argumente technischer und finanzieller Natur, die in diesen Publikationen zu SaaS angeführt werden, wären alleine schon Grund genug. Um so mehr ist es nun an der Zeit, das funktionale Potential dieser Webanwendungen zu diskutieren.

Überwindung der Unternehmensgrenze

Webbasierte Systeme sind unabhängig von Gerät, Plattform und Netzwerkzugehörigkeit der Benutzer. Sicherheitsaspekte werden, wo nötig, mit mehrfacher Authentifizierung und der Einhaltung von Datenschutzstandards adressiert. Einer Nutzung über die Unternehmensgrenze hinweg steht technisch somit nichts im Weg. Kundenfirma, Lieferantenfirma, Beraterinnen und Freelancer, sowie alle Internen können in Projekte oder Prozesse eingebunden werden. Die Anbindung über Schnittstellen – automatisierte wie manuelle – entfällt. Alle Beteiligten pflegen, ihrer eigenen Rolle entsprechend, in derselben Applikation die gleichen Daten, unabhängig davon, welcher Firma sie angehören.

Kollaboration total

Alle Anspruchsgruppen können folglich unabhängig von ihrer Unternehmenszugehörigkeit direkt einbezogen werden. Abstimmung über E-Mails oder gar E-Mail-Anhänge ist nicht mehr nötig (“Welche Version ist das jetzt schon wieder?”). Die Arbeit der verschiedenen Personen geht in Webapplikationen Hand in Hand, weil die Prozesse direkt ineinander greifen. Es entsteht Kollaboration auf hohem Niveau und diese ist effizient, weil unnötige Koordination entfällt. Die Zeit kann in schöpferische oder wertschöpferische Tätigkeiten investiert werden.

Beispiel für eine Webanwendungen: G Suite

Folgend eine spannende Illustration wie G Suite startete und wo der Cloud-Service heute steht.

Illustration Google Cloud
G Suite ist ein spannendes Produkt und die Agentur Brain & Heart verwendet diesen Service bereits seit mehreren Jahren.

Formuliere jetzt deine cloud-first Strategie und verwende in Zukunft konsequent Webanwendungen.

Das Potential von Webapplikationen ist enorm und die Umstellung sehr empfehlenswert. Sie verbessern Kollaboration innerhalb des Unternehmens und über die Unternehmensgrenze hinweg. Somit reduzierst du Hürden in Prozess oder Projekt.

Portrait Benno Stössel

UNSER GASTAUTOR: Benno Stössel

Benno Stössel ist Wirtschaftsinformatiker mit Berufserfahrung im funktionalen Umfeld. Er ist Bindeglied und Vermittler zwischen Management, Business, IT und Softwarefirmen. Sein Expertengebiet:

  • Ordnung schaffen, Altlasten abbauen, Komplexität reduzieren
  • Definition von Zielbild und Roadmap im digitalen Wandel
  • Anforderungen aufnehmen und spezifizieren
  • Projektleitung für Einführung und Anpassung von Standardsoftware
  • Kostenkontrolle in Entwicklung, Betrieb, Wartung, Support und Change

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