Um KI wirklich nutzbar zu machen, muss Marketing, statt in Tools, Kanälen oder Kampagnen, in Datenstrukturen denken. Die meisten Unternehmen besitzen bereits enorme Mengen an Marketing-Content: Websites, Newsletter, Blogposts, Anzeigen, Case Studies oder Kampagnendaten.
Die Herausforderung liegt nicht im Mangel an Content, sondern in der fehlenden Struktur. Wenn Marketing-Botschaften als Daten behandelt werden, entsteht ein System, das Lernen, Wiederverwendung und Skalierung ermöglicht.
Fixe vs. dynamische Datenmuster
Marketing-Botschaften als fixe Muster
Jede Botschaft besteht aus wiederkehrenden Elementen: Headline, Visual, Copy, Call-to-Action, Format. Diese fixen Datenmuster sind wiederholbare Elementkombinationen, die gemessen und verglichen werden können. Wird diese Struktur systematisch erfasst und mit Metadaten angereichert (z. B. mit Zielgruppe, Thema, Funnel-Stage, Tonalität usw.), entstehen vergleichbare und messbare Content-Datensätze.
User-Signale als dynamische Muster
Während Marketing-Botschaften strukturiert und gespeichert werden können, bleiben User-Daten dynamisch und verändern sich im Sekundentakt: Suchanfragen, Klicks, Likes, Verweildauer, Käufe oder Standort-Signale. Diese dynamischen Muster treffen auf die fixen Botschaftsdaten.
Wie KI auf Meta, Google & Co. arbeitet
Algorithmen, Machine-Learning-Modelle und AI – besonders auf Plattformen wie Meta, TikTok oder Google – verbinden die fixen Muster der Botschaften und die dynamischen Muster der Nutzer:innen. Ihre Performance hängt vollständig von der Input-Datenqualität ab: Je strukturierter die Marketing-Daten sind, desto schneller erkennen Machine-Learning-Modelle Muster und desto präziser optimieren sie Ausspielung, Zielgruppen und Creatives.
Die Formel ist simpel:
Die Qualität deiner KI-Performance spiegelt die Qualität deiner Marketing-Daten.